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Trauma-Blume

Trauma-informiertes Arbeiten 
in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern

Anerkannt als Bildungszeitveranstaltung gemäß § 10 (5) BiZeitG *

Unser neues Fortbildungsangebot beginnt am 10. Juni 2022.

Es umfasst 32 Unterrichtseinheiten (UE) an insgesamt 5 Präsenztagen und richtet sich an pädagogische Fachkräfte wie Erzie­her:innen, Sozialpädagog:innen, Lehrer:innen oder auch andere am Thema Interessierte.

 

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Ab dem 1. September 2021 wurde das Berliner Bildungsurlaubsgesetz durch das Berliner Bildungszeitgesetz (BiZeitG) ersetzt.
Lesen Sie hier, wer wie viel Anspruch auf Bildungszeit hat und wie dieser geltend gemacht wird!
www.berlin.de/sen/arbeit/weiterbildung/bildungszeit

Immer mehr pädagogische Fachkräfte sehen sich mit Verhaltensweisen von Kindern und Jugendlichen konfron­tiert, deren Ursachen oft in erlebten traumatischen Situationen in ihrer Biografie liegen.

Es ist davon auszugehen, dass in der stationären Jugendhilfe ein Großteil der zu betreuenden Klientel mit ver­störenden Bindungserfahrungen in den Einrichtungen ankommt.

Aber auch in den Kitas und Schulen haben es Fachkräfte in den vergangenen Jahren zunehmend mit Kindern zu tun, die z. B. Fluchthintergründe oder andere traumatisierende Erfahrungen aufweisen und eine adäquate För­derung und Begleitung benötigen.

Aggressives, unkontrollierbares Verhalten von Kindern und Jugendlichen oder auch starke Tendenzen von Rück­zug bis hin zu Suizidalität können Anzeichen einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTBS) sein. Ihre Aus­wirkungen führen oft zu Grenzsituationen im pädagogischen Alltag,
die als kaum mehr handhabbar erlebt wer­den und massive Überforderungsgefühle bei den Kolleg:innen bewirken können.

Und auch die Covid-Pandemie hat entwicklungshemmende Rahmenbedingungen zur Folge. Noch nie waren Angstsymptome und Depressionen
unter Schulkindern – aber auch deren Eltern – so weit verbreitet wie in der aktuellen Situation.

Und was bei all dem noch hinzukommt: die Kapazitäten unseres Gesundheitssystems reichen in keinster Weise aus, um dem auch nur annähernd gerecht zu werden, denn oftmals vergehen viele Monate, bis eine Diagnose gestellt und eine geeignete therapeutische Maßnahme eingeleitet wird.
Es sind dann die pädagogischen Fach­kräfte, die mit dieser Problematik umgehen müssen.

Hier setzt die Fortbildung „Trauma-informiertes Arbeiten in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern” an und ver­mittelt Handwerkszeug und Kompetenzen zum Umgang mit Betroffenen in pädagogischen Kontexten.

  • Welche Arten von Traumata gibt es?
  • Was sind posttraumatische Symptome und woran erkenne ich sie?
  • Wie gehe ich entwicklungsfördernd mit traumatisierten Kindern, Jugendlichen und deren Eltern um?
  • Wo liegen meine persönlichen Ressourcen im Rahmen meiner Tätigkeit?
  • Wie schütze ich mich dabei vor Überforderung und Burn-out?
  • Was ist im Umgang mit traumatisierten Menschen in Zusammenarbeit im Team zu beachten?

Die Fortbildung basiert auf einer systemischen und damit lösungs- und ressourcenorientierten Haltung und Herangehensweise. Es wird mit vielfältigen Methoden gearbeitet, um ein anregendes, effektives und nachhal­tiges Lernen zu ermöglichen. Gemeinsamer Austausch, (Selbst-)Reflexion und zahlreiche Übungen stehen im Vor­dergrund, ergänzt durch Input, Partner- und Gruppenarbeit.

Tag 1: Freitag, 10. Juni 2022 | 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Tag 2: Donnerstag, 30. Juni 2022 | 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Tag 3: Freitag, 1. Juli 2022 | 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Tag 4: Donnerstag, 7. Juli 2022| 8:30 Uhr bis 15:00 Uhr

Tag 5: Freitag, 8. Juli 2022 | 9:00 Uhr bis 14:00 Uhr

Die Kosten der Fortbildung betragen pro Person 599,00 EUR.

Für die DAA-Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin-Neukölln gilt entsprechend der SARS-CoV-2-Infektionsschutzmaßnahmenverordnung der Senatskanzlei Berlin ein Schutz- und Hygienekonzept, das für eine sichere Durchführung der Fortbildung sorgt.

  • 2G++ An der Fortbildung dürfen nur geimpfte und genesene Personen teilnehmen, die darüber hinaus während der Veranstaltung verpflichtend eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen und vor deren Beginn einen Schnelltest absolvieren müssen.
    Masken und Schnelltests können von uns zur Verfügung gestellt werden.
  • Begrenzung der Teilnehmerzahl auf 12, so dass die Mindestabstände eingehalten werden können
  • regelmäßiges Lüften sowie zwei Luftreinigungsgeräte im Raum

Kerstin Saidykhan ist Diplom-Sozialpädagogin/-arbeiterin mit langjähriger Berufserfahrung in der Kinder- und Jugendarbeit sowie Zusatzqualifikationen als systemische und Traumatherapeutin. Sie arbeitet an der DAA-Fach­schule für Sozialpädagogik in Berlin-Neukölln als Lehrkraft in der berufsbegleitenden Ausbildung von Erzie­her:innen sowie als Fortbildnerin für pädagogische Fachkräfte.

DAA-Fachschule für Sozialpädagogik in Berlin-Neukölln (staatlich anerkannt), an der seit 2014 berufsbegleitend Erzieher:innen ausgebildet werden

Seit 2020 bieten wir zudem Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte an.

Weitere Informationen:  https://fachschule-sozialpaedagogik-berlin.de  ·  info.fachschule-berlin[at]daa.de

Sie haben Interesse an der Fortbildung "Trauma-informiertes Arbeiten in sozialpädagogischen Tätigkeitsfeldern"?

 

Bild des Infoblatts für die DAA-Fortbildung Trauma-informiertes Arbeiten

Hier noch einmal die Einzelheiten der Fortbildung im Juni/Juli 2022 im Überblick!

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Bild des Anmeldeformulars für die DAA-Fortbildung Trauma-informiertes Arbeiten

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Bei eventueller kurzfristiger Absage der Fortbildung (z. B. coronabedingt) werden Ihnen die Teilnahmegebühren komplett zurückerstattet.