Kontakt

Tipps für die Suche nach einer Praxisstelle

 

Du hast dich entschieden, die berufsbegleitende Erzieher*innen-Ausbildung zu machen, brauchst dafür aber noch eine Praxisstelle?

Dann kommen hier 6 Tipps für dich:

Wenn du irgendjemanden kennst, der in einer pädagogischen Einrichtung tätig ist, oder jemanden kennst, der wiederum so jemanden kennt - nutze diese Chance!
Was hast du zu verlieren? Richtig: nichts.

Daher: informiere alle möglichen Leute über deinen Plan Erzieher*in zu werden sowie deine Suche nach einer Praxisstelle!
Wenn du selbst Kinder hast, frage in deren Kita/Schule nach, ob eine Mitarbeit dort oder in einer anderen Einrichtung des Trägers eventuell möglich wäre.

 

Es dauert manchmal sehr lange und erfordert sehr viele Bewerbungen, bis man endlich die ersehnte Zusage einer Praxisstelle erhält.

Daher: lass dich von ausbleibenden Reaktionen oder Absagen oder nicht entmutigen!
Verschicke so viele Bewerbungen wie möglich!
Warte nicht auf Stellenausschreibungen!
Da die Einrichtungen massenhaft Bewerbungen erhalten, werden Stellen für die berufsbegleitende Ausbildung nur sehr selten ausgeschrieben. Viele Stellen werden darüber hinaus erst sehr kurzfristig besetzt, da die Einrichtungen zunächst versuchen, ausgebildete Erzieher*innen zu finden. Eine Bewerbung kann daher selbst Ende Juli/Anfang August noch zum Erfolg führen!

 

Auch wenn dies wie ein Widerspruch zu Tipp Nr. 2 klingt: Jede Bewerbung muss individuell auf die Stelle angepasst werden, auf die du dich bewirbst! Aussagelose "Massen-Bewerbungen" haben meist keine Chance auf Erfolg, da die Träger teilweise Hunderte von Bewerbungen erhalten.

Sieh dir also die Website der Einrichtung oder des Trägers an!
Befasse dich mit dem Leitbild des Trägers, dem pädagogischen Konzept oder anderen Aspekten, die diese Einrichtung auszeichnen.
Beziehe dich in deinem Anschreiben auf diese Aspekte und begründe, was dir daran gefällt - sei es z. B. die Sportbetonung einer Kita, das interkulturelle Team eines Jugendclubs oder die Fortbildungsangebote des Trägers!

Unbedingt in das Anschreiben gehört auch, warum du für die Einrichtung eine Bereicherung wärst. Hast du vielleicht einen Trainerschein in einer Sportart, die du mit den Kindern durchführen könntest? Spielst du ein Instrument? Kannst du besonders gut vorlesen? Sprichst du mehrere Sprachen und/oder kennst dich mit verschiedenen Kulturen gut aus? Oder hast du bereits Erfahrungen im sozialen Bereich gesammelt, z. B. im Rahmen eines Praktikums oder Ehrenamts? Auch die Erziehung eigener Kinder oder der regelmäßige Umgang mit Kindern im Umfeld ist durchaus eine Erwähnung wert.

 

Den meisten Menschen fällt wohl als erstes die Kindertagesbetreuung ein, wenn sie an den Erzieher*innen-Beruf denken. Es gibt jedoch eine Vielzahl an weiteren Einsatzmöglichkeiten: z. B. in der Schule/im Hort, in einer Jugendfreizeiteinrichtung, in der Kinder- und Jugendhilfe, in einer Mutter-Kind-Einrichtung, in der Behindertenhilfe...

Wer seinen Suchradius vergrößert, hat mehr Chancen auf Erfolg.

 

Es gibt einige hilfreiche Internetseiten für die Stellensuche, z. B.:

www.daks-berlin.de/marktpla…/…/job_offer/alle/search

erzieher-werden-in-berlin.de/stellen…/anzeigen-lesen/

www.stellenmarkt-sozial.de/Angebote/Stellen/Berlin/

www.meine-kita-berlin.de

www.paritaet-berlin.de/stellen/stellengesuche.html

Auf dieser Seite des Senats kannst du gezielt Kitas und Schulen in einem bestimmten Umkreis suchen: https://www.bildung.berlin.de/Umkreissuche/

 

Du bekommst einfach keine Antwort auf deine Bewerbung?
Hake nach!
Mit einer freundlichen Mail oder einem kurzen Anruf bringst du dich in Erinnerung und zeigst, dass du wirklich Interesse hast.