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Mirja Kröger, Leiterin der Fachschule für Sozialpädagogik der DAA Berlin

Mirja Kröger zur Verabschiedung der sechsten Ausbildungsgruppe


Die Leiterin der Fachschule für Sozialpädagogik der DAA Berlin gratulierte den Absolvent:innen zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung:

"Wieder einmal müssen wir uns von einer liebgewonnen Ausbildungsgruppe verabschieden, die nach sieben ereignisreichen Semestern an der DAA-Fachschule für Sozialpädagogik erfolgreich ihre Abschlussprüfungen gemeistert hat. 25 Absolvent:innen konnten ihre Abschlusszeugnisse in Empfang nehmen. Zwei von euch erreichten sogar die phänomenale Durchschnittsnote 1,0. Dazu unseren herzlichen Glückwunsch!

Im Rahmen der eingereichten Facharbeiten wurden viele spannende Fragestellungen und Themen beleuchtet, darunter etliche völlige neue wie das „systemische Konsensieren“, welches zuvor im Rahmen eines Profilkurses vermittelt wurde. Oder die Frage, wie Erzieher:innen unter Pandemie-Bedingungen das Berliner Bildungsprogramm umsetzen können. Eine Absolventin entwickelte sogar eine neuartige Dokumentationsform: eine Kombination von Portfolio und Berliner Sprachlerntagebuch mit einem sehr hohen Praxisnutzen für alle Beteiligten. Weitere Themenfelder waren bedürfnisorientierte Pädagogik, Sprachbildung und -förderung, Rassismus-Prävention, (inter-)kulturelle Bildung, Förderung emotionaler und sozialer Kompetenzen, Qualitätsdimensionen im Spätdienst, Praxisanleitung, Resilienzförderung sowie gesunde Ernährung. Es hat uns sehr viel Freude bereitet, diese bunte Themenpalette zu begleiten.

Sohn gratuliert seinem Papa.

Eine besondere Herausforderung war es, die Ausbildung in den letzten 22 Monaten – also mehr als die Hälfte – unter Pandemie-Bedingungen zu absolvieren. Zahlreiche Studierende haben eigene Kinder und mussten nun nicht mehr „nur“ Schule und Arbeit sowie die „normalen“ familiären Verpflichtungen unter einen Hut bringen; angesichts geschlossener Betreuungseinrichtungen waren sie plötzlich damit konfrontiert, ihre eigenen Kinder zu Hause zu betreuen und/oder zu beschulen. Gleichzeitig mussten wir uns alle daran gewöhnen, den Unterricht über Monate hinweg auf Online-Formate umzustellen und mit der fehlenden direkten sozialen Interaktion zurechtzukommen. Die psychische Belastung, als Erzieher:in tagtäglich einem enorm hohen Infektionsrisiko ausgesetzt zu sein, kam als zusätzlicher Druck noch zu allem anderen hinzu.

Umso stolzer könnt ihr heute auf euch sein, dass ihr am Ende alles so gut bewältigt habt und euch nun „staatlich anerkannte Erzieher:innen“ nennen könnt.

Leider mussten wir auch dieses Jahr pandemie-bedingt auf eine zünftige Abschlussfeier verzichten, wir hoffen aber auf ein Nachholen im Sommer.

Euch allen wünschen wir alles erdenklich Gute und hoffen, dass wir euch in ebenso guter Erinnerung bleiben wie ihr uns!"

Januar 2022